
Die Geschichte unseres Hofes
Die Liebe zu den Pferden steckt wohl schon in meinen Genen. In meiner Verwandtschaft gab es in fast jeder Generation Pferde. Entweder privat, landwirtschaftlich, sportlich oder auch zu Zeiten der Weltkriege.
Meine Liebe zu den Pferden begann mit den Ponys unserer ehemaligen Nachbarn. Meine Schwester war damals hellauf begeistert davon und aus Trotz, weil sie reiten durfte, habe ich auch damit begonnen zu reiten. So kamen wir auch zum Unterricht auf einen Islandpferdehof. Hier bin ich den tollen Pferden der Kelten vollends verfallen.
Seit Jahren reite ich nun auf meinen eigenen Pferden und habe immer auch auf einem Pferdehof gearbeitet, so daß ich ständig weiterlernen konnte. Zu Hause habe ich nicht nur die volle Unterstützung meiner Familie, sondern auch aus unserem Dorf.
Meine Ausbildung zum Pferdewirt habe ich nun abgeschlossen und mache somit mein Hobby vollends zum Beruf. Die Reitschule ist ganz gut angelaufen, die Fohlenaufzucht hat auch begonnen und 2012 werde ich hoffentlich meine erste eigene Nachzucht erwarten.


Unser erstes Pferd war ein Konik, da wir uns einen Isländer nicht leisten konnten. Er war anfangs ziemlich ängstlich und wir mussten uns sein Vertrauen erst erarbeiten. Auch in die Ausbildung mussten wir noch investieren. Die Arbeit hat sich aber gelohnt. Er ist ein toller Kumpel geworden, der bei uns alt werden darf.
Die Ankunft unseres zweiten Pferdes, ein kleiner frecher Wallach, der wie eine Miniausgabe eines Andalusiers wirkte.
Lanciano ist mittlerweile in Niederbayern und geht mit Kindern auf Turniere.
Leider mussten wir unseren ersten Stall (1999) wieder aufgeben und zurück auf den Islandpferdehof mit unseren Pferden. Da aber die Einstellgebühr für drei Pferde nicht ganz billig ist, mussten wir uns von dem kleinen frechen Lanciano und von unserer ersten Islandstute Norn wieder trennen. Den Konik wollte damals keiner haben - und heute bekommt ihn keiner mehr...
Von Mai 2003 bis April 2006 hatten wir eine kleine Anlage, die uns gegen Instandhaltung und Pflege zur Verfügung gestellt wurde. Unsere Pferde hatten einen kleinen Offenstall, sehr schöne Koppeln und selbst gemachtes, gutes Heu und Stroh. Ein kleines Dressurviereck und ein Roundpen standen auch zur Verfügung.
Seit April 2006 haben wir für lange Zeit einen neuen Stall und große Koppeln mit Dressurviereck in Turniergröße und einem Roundpen mit 15,5 m Durchmesser.
Die Entstehung des Namens “Stübleshof” ist der Ursprung eines netten Scherzes.
Ein “Stüble” ist im Schwäbischen ein Austragshäusle - das heißt, ein kleines Haus, das abseits auf einem Hof steht und in dem sich der Bauer zurückzieht, nach dem er den Hof an die jüngere Generation übergeben hat.
Unser erster Stall stand, ähnlich wie ein “Stüble” auf einem Hof, außerhalb vom Dorf ganz alleine auf einer Wiese. Aus Spaß sagte ein Freund von uns zu unserem Stall “Stüble” und wir sind die Stüblesbauern. Da wir Leute mit Humor sind, hat uns dies so gut gefallen, daß unser heutiger Stall immer noch Stübleshof heißt und der Name wird in unsere Zucht übergehen.


Im Januar 2008 kommen meine neuen Pferde Skelmir vom Bibertal und Flugsvinn vom Hausruckhof zu uns.
Im April 2008 folgen dann die 3 Jährlingsstuten. Ronja (Hrafnhildur von der Haselrode, Rappe) und Lukka vom Bibertal (Fuchs) stehen bei uns, bis sie verkauft sind. Stjörnunott von der Roseninsel ist mein eigenes Fohlen.
Die eingestellten Fohlen Ronja und Lukka sind verkauft. Im Januar 2011 habe ich mir zwei neue Pferde gekauft. Kári vom Kirnachtal und Ingun vom Habichtswald. Der Kári wird von der Herde auch nach 4 Monaten immer noch nicht akzeptiert. Inge ist voll in der Herde drin und ist ein ganz tolles Pferd. Flugsi darf dieses Jahr wahrscheinlich zum Hengst. Dann gibt es das erste Fohlen vom Stübleshof...
Es werden noch mehr Pferde und Fohlen folgen...




© Stübleshof 2012